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Praxiszeitschrift Juli 2016

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Dr. med. Rainer Pränger

Dr. med. Rainer Pränger Facharzt für Orthopädie • Sportmedizin • Chirotherapie • Akupunktur • Säuglingshüftsonographie • Physikalische Therapie Dr. med. Harriet Pränger Fachärztin für Orthopädie • Sportmedizin • Chirotherapie • Homöopathie Dr. med. Christian Pihan Facharzt für Neurochirurgie • Operative und konservative Behandlung von Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie peripherer Nerven Prof. Dr. med. habil. Peter C. Kreuz Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie • Regenerative Knorpel- u. Gelenkchirurgie • Minimalinvasive Chirurgie u. Arthroskopie • Schulterchirurgie • Ellenbogenchirurgie • Hüftchirurgie • Kniechirurgie und Sprunggelenkschirurgie Dr. med. Manja Brandt Fachärztin für Chirurgie • Allgemein- und Bauchchirurgie • Proktologie • Schilddrüsenchirurgie • Handchirurgie Dr. med. Jörg Eriskat Facharzt für Neurochirurgie • Operative und konservative Behandlung von Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie peripherer Nerven Dr. med. Peter Sabisch Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie • Gefäßchirurgie und Venenchirurgie • Arterien-und Aortenchirurgie • Diabetisches Fußsyndrom • Wundtherapie Barbara Buchner Fachärztin für Chirurgie • Allgemeinchirurgie • Unfallchirurgie • Fußchirurgie und Handchirurgie Prof. Dr. med. Laszlo Kovacz Facharzt für Chirurgie • Plastische Chirurgie • Ästhetische Chirurgie Zum 1. Oktober 2016 geht Dr. med. Peter Knappich in den verdienten Ruhestand. Wir, das Ärzte- und Praxisteam von Dr. med. Rainer Pränger bedanken uns recht herzlich für die gute und schöne Zusammenarbeit und wünschen Dr. Knappich eine wunderschöne Zeit in seinem neuen Lebensabschnitt.

Artikel: Dr. med. Rainer Pränger Die fibulotalare Bandruptur (Außenbandruptur des Sprunggelenks) Die fibulotalare Bandruptur ist die häufigste Bandverletzung beim Menschen. Sie kommt zu Stande, wenn mindestens eines der drei Außenbänder, die das obere Sprunggelenk sichern, reißt. Der äußere Bänderapparat setzt sich zusammen aus 3 Bändern: • Ligamentum fibulotalare anterius, • Ligamentum fibulocalcaneare und dem • Ligamentum fibulotalare posterius. Dieser Apparat fixiert das obere Sprunggelenk, das aus dem Außenknöchel des Wadenbeines, dem Sprungbein (Talus) und dem Fersenbein (Calcaneus) gebildet wird. Ursachen Ein Bänderriss des äußeren Bandapparates entsteht vor allem im Rahmen einer Sportverletzung. Aber auch das Tragen von ungeeignetem Schuhwerk sowie das Laufen auf unebenem Boden können eine Gefahrenquelle darstellen. Eine bereits durchlebte Bandverletzung führt zusätzlich häufig zu einer Instabilität und damit erhöhtem Risiko. Die Ruptur ereignet sich, wenn es zu einer starken Adduktion und gleichzeitigen Supination am unteren Sprunggelenk kommt, was oft mit einer Verdrehung einhergeht. Dieser Zustand führt zu einer Überdehnung bzw. einem Zerreißen der Außenbänder, wobei zunächst das Ligamentum fibulotalare anterius betroffen ist, bei einer schwereren Verletzung aber auch das Ligamentum fibulocalcaneare. Das Einreißen aller drei Bänder ist zwar möglich, jedoch sehr selten der Fall. Symptome Der Patient kann oft kaum auftreten und hat einen starken Druckschmerz im Bereich der Bänder Er gibt in der Anamnese an, ein "Krachen" wahrgenommen zu haben. Durch einen Bluterguss aufgrund des Bänderrisses, entsteht eine Schwellung samt Hämatom. Diagnose Im Bereich des Außenbandapparates besteht eine Schwellung, deutlicher Druckschmerzen und oft auch ein deutliches Hämatom. Meist kann der Arzt auch eine vermehrte Aufklappbarkeit oder einen sogenannten Talusvorschub tasten. Zum Ausschluss einer Außenknöchelfraktur sollte unbedingt ein Röntgenbild angefertigt werden. Wichtig ist, dass geprüft wird ob es nicht zu einem Riss der sogenannten Syndesmose gekommen ist, das Band zwischen Wadenbein und Schienbein. Therapie Eine Operation ist bei einer fibulotalaren Bandruptur in der Regel nicht notwendig. Primär wird das Gelenk gekühlt, um eine weitere Schwellung zu vermeiden. Nach Ausschluss einer Fraktur oder Syndesmosenverletzung erfolgt eine Ruhigstellung mit einem Zinkleimverband und einer Sprunggelenksschiene, die sowohl die Supination (seitliches Abkippen) als auch die Plantarflexion ruhigstellt. Optional infiltrieren wir eine Hyaluronsäurepräparat, wodurch die Bänder sehr viel schneller wieder verkleben. Auch ist nach einer solchen Infiltration die Wiederholungsgefahr geringer. Wir in unserer Praxis verwenden Sportvis. Die Ruhigstellung dauert in der Regel je nach Ausdehnung der Ruptur zwischen 3 und 6 Wochen. Sollte es zu einer knöchernen Verletzung oder zu einem Riss der Syndesmose gekommen sein ist allerdings eine operative Therapie oft nicht zu umgehen. Dr. med. Rainer Pränger www.mvz-atrium.de

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