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Praxiszeitschrift Juli 2016

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Für den Ernstfall

Für den Ernstfall Bescheid wissen Sich mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung absichern Qualifizierte Betreuer finden Eine Vorsorge- oder Betreuungsvollmacht muss nicht automatisch einem Familienmitglied erteilt werden. Jeder hat das Recht, sich selbst einen Betreuer zu suchen und diesem die entsprechenden Vollmachten auszustellen. Dieses Verfahren empfiehlt sich etwa für Alleinstehende. Adressen von qualifizierten Berufsbetreuern finden sich im Qualitätsregister des entsprechenden Bundesverbands unter www.bdb-qr.de. Ausführliche Hinweise gibt darüber hinaus der "Budgetkompass fürs Älterwerden", kostenfrei erhältlich unter www.geld-und-haushalt.de. So fit und agil sich der Ruheständler auch heute noch fühlt - mit höherem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden: Fast jeder Dritte der über 80-Jährigen kommt nicht mehr ohne fremde Hilfe aus. Wichtig zu wissen: Am 1. Januar 2017 treten mit dem sogenannten Pflegestärkungsgesetz zahlreiche Neuerungen in Kraft. Entscheidend für die Leistungen aus der Pflegeversicherung ist dann der Begriff der Pflegebedürftigkeit - ganz gleich ob es sich um körperliche Einschränkungen oder eine Demenzerkrankung handelt. Dafür gibt es künftig fünf statt bislang drei Pflegestufen. Organisatorische Fragen klären Da die Pflegeversicherung verpflichtend ist, sorgen die Bundesbürger mit Blick auf dieses Risiko schon heute vor. Anders sieht es bei organisatorischen Fragen aus. Schließlich haben Familienangehörige und Ehe- oder Lebenspartner nicht automatisch das Recht, etwa nach einem schweren Unglücksfall die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Vom Öffnen der Post bis zum Bezahlen von Rechnungen: Damit nahestehende Dritte handeln dürfen, brauchen sie eine Vorsorgevollmacht. Diese ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Experten empfehlen allerdings, sich stets von einem Notar beraten zu lassen. Umfassende Informationen zu diesem Thema und weiteren finanziellen Fragen im Alter hält der "Budgetkompass fürs Älterwerden" bereit. Die Broschüre ist kostenfrei unter https://www.geldundhaushalt.de/Vortraege/themen. Gründlich informieren und dann entscheiden Eine ausführliche Beratung sollte stets auch dem Aufsetzen einer Patientenverfügung vorausgehen. Mit dem Schriftstück kann man regeln, wie man bei einer Krankheit medizinisch behandelt werden möchte. Die meisten Menschen können als medizinische Laien unterschiedliche Behandlungsmethoden nicht fundiert bewerten, um sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Deshalb hat das Bundesjustizministerium Textbausteine entwickelt, die im Ernstfall juristischen Bestand haben. Details dazu finden sich ebenfalls in der Broschüre. Fotos: djd/Deutscher Sparkassenverlag

Was tun beim "Tennisellenbogen"? Spezielle Bandagen schonen das Gelenk bei Überlastung und Reizungen Im Volksmund heißt er Tennisellenbogen, medizinisch spricht man von einer Epicondylitis. Gemeint ist eine häufige orthopädische Erkrankung, bei der sich der Sehnenansatz der Unterarmmuskeln am Ellenbogen schmerzhaft entzündet. Das passiert sehr häufig bei Tennisspielern und sonstigen "Schlägerschwingern". Die absolut gesehen meisten Fälle werden allerdings durch andere armbetonte Tätigkeiten ausgelöst: Häufig betroffen sind Handwerker, Musiker, Reinigungskräfte, Fabrikarbeiter, Büroangestellte mit viel Computertätigkeit, aber auch Heimwerker und Hobbygärtner. Bandage schützt die Sehnen auch bei Aktivität Grundsätzlich sind die stechenden Schmerzen im Ellenbogen ein Zeichen von Überbeanspruchung. Eine leichte Epicondylitis heilt dann auch meist von selbst wieder aus, wenn der Arm geschont wird. Ist die Belastung jedoch jobbedingt, lässt sie sich nicht dauerhaft vermeiden. Dann kehrt das Problem oft zurück und kann unbehandelt zu bleibenden Schäden führen. Deshalb sollte man zum Arzt gehen, wenn der Tennisellenbogen längerfristig Ärger macht. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von Kälteanwendungen über schmerzlindernde Mittel, Krankengymnastik und Stoßwellentherapie bis zur Operation. Auch spezielle Bandagen können den Arm entlasten, etwa die “Epicondylitis-Spange“ wird zusammen mit einer Handgelenkbandage geliefert! In der Kombination liegt Ihr Therapierfolg! Die Epicondylitis-Spange EPI-HIT übt gezielten Druck auf den Muskel- und Sehnenapparat Ihres Unterarmes aus. Dadurch wird eine Stabilisierung und Aktivierung der Muskulatur erzielt. Der Heilungsprozess nach Verletzungen wird durch die Ellenbogenbandage gefördert und Sie können Ihren Lieblingssport schmerzfrei betreiben! Sorgfältig ausgewählte Materialien der Sporlastic Platinum Serie garantieren besten Tragekomfort, angenehme Luftzirkulation und schnellen Feuchtigkeitsabtransport. Das frische und sportliche Design der Epi-Hit Ellenbogenbandage spricht Sie als Sportler, als auch Menschen mit Epicondylitis oder lateraler Tendomyopathie an. Die medizinische Wirksamkeit ist hervorragend!

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