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Praxiszeitschrift April 2017

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Ihre Gesundheit liegt ins am Herzen

Praxiszeitschrift_Mai_17_Hochformat_Layout 1 05.05.2017 12:54 Seite 14 Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert Facharzt für Orthopädie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Spezielle Orthopädische Chirurgie. Schwerpunkt: Endoprothetik PD Dr. med Andre Steinert Der erfahrene Gelenk-Chirurg hat für seine herausragenden Leistungen zahlreiche Preise erhalten. Sprechstunde: Montag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr Telefon: +49 (0)8026 393-2444 Telefax: +49 (0)8026 393-4614 E-Mail: andre.steinert(at)khagatharied.de Erfahrener Hüft- und Kniespezialist ist neuer Chefarzt im Krankenhaus Agatharied Anfang des Jahres hat das Krankenhaus Agatharied die bestehende Abteilung für Unfall-, Schulter- und Handchirurgie ausgebaut und eine neue gemeinsame Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie gegründet. Geleitet wird sie neben Chefarzt Prof. Dr. med. Ulrich Brunner von Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert. Sie sind seit Anfang des Jahres in Agatharied. Wie sind die ersten Monate verlaufen? Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert: Die ersten Monate waren aufregend und sind sehr positiv verlaufen. Zwei Patientenveranstaltungen zum Thema Gelenkersatz haben eine außerordentlich positive Resonanz nach sich gezogen. Der Patientenzustrom wächst kontinuierlich. Darüber freue ich mich sehr. Durch die hervorragende Unterstützung auf allen Ebenen wurde mir der Schnelleinstieg in Agatharied sehr leicht gemacht. Ich sage an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Beteiligten. Sie waren vorher am Universitätsklinikum Würzburg und hatten dort eine Professur. Wie sind Sie auf Agatharied gekommen? Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert: Durch meine persönliche Bekanntschaft mit Chefarzt Prof. Dr. Brunner kannte ich das Krankenhaus Agatharied bereits und war gleich sehr interessiert. Das hohe medizinische Niveau, das kollegiale Umfeld, die Zukunftsperspektiven, die das Krankenhaus Agatharied aufweist und nicht zuletzt die Möglichkeit in einer der schönsten Regionen Bayerns zu leben und zu arbeiten - das hat mir die Entscheidung für Agatharied letztendlich sehr leicht gemacht. Was ist das Besondere an der neuen Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie? Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert: Von Anfang an war ich über das hohe medizinische Niveau im Krankenhaus und insbesondere auch in der Abteilung sehr begeistert. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller ansässigen Fachdisziplinen besteht eine fachlich so optimale Zusammenarbeit, dass Patienten aller Schwierigkeitsgrade optimal betreut werden können. Eine besondere Stärke ist die gemeinsame Abteilung für Alterstraumatologie zusammen mit den Kollegen der Inneren Medizin/Geriatrie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Peter Wellner. Gerade für ältere Menschen ist das Thema Gelenkersatz von Bedeutung. Die Möglichkeit einer solch interdisziplinären Komplexbehandlung auf diesem Niveau gab es auch an meiner alten Klinik in Würzburg nicht. Welche Patienten kommen klassischer Weise zu Ihnen? Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert: Zu mir kommen alle Patienten mit Beschwerden an den unteren Extremitäten, insbesondere an Hüft-und Kniegelenken. Es geht dabei um Fragen zu einem zukünftigen Gelenkersatz oder um Probleme aller Schwierigkeitsgrade bei bereits bestehendem Gelenkersatz. Aber auch Patienten mit Fragen zur rekonstruktiven Gelenkchirurgie ohne Gelenkersatz sind bei mir an der richtigen Adresse, insbesondere wenn es um Gewebeheilung und Möglichkeiten der regenerativen Medizin geht. Was macht für Sie einen guten Arzt aus? Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert: Für ganz wesentlich halte ich den Blick für den ganzen Menschen und das nicht nur in unserem Fachgebiet, sondern in der gesamten Medizin. Für einen guten Arzt ist die umfassende Aufklärung des Patienten über seine Erkrankung, über die Behandlungsmöglichkeiten und Alternativen sowie die Betrachtung seiner zukünftigen Lebensqualität essentiell. Ich selber versuche mich immer in den Patienten hinein zu versetzen. Ich bemühe mich, die bestmögliche Behandlungsalternative anzubieten, die ich auch wählen würde, wenn ich selber oder ein Familienangehöriger betroffen wäre. Welche Ziele haben Sie für die kommenden Jahre? Priv.-Doz. Dr. med. Andre Steinert: Nachdem ich über Jahre ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung koordiniert habe, möchte ich ein solches Zentrum am Krankenhaus Agatharied etablieren. Die Zertifizierung ist zu Beginn des Jahres 2018 geplant. Ein weiteres großes Ziel ist zum Beispiel auch die vermehrte Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen und Therapieeinrichtungen (Rehakliniken und Physiotherapeuten). Mein persönliches Ziel ist es, zusammen mit meiner Frau und meiner Tochter, uns als Familie im Landkreis weiter zu integrieren. Wir fühlen uns bereits jetzt schon sehr wohl. Ein gutes Zeichen! Vielen Dank für das Gespräch.

Praxiszeitschrift_Mai_17_Hochformat_Layout 1 05.05.2017 12:54 Seite 15 Der Daumen bleibt beweglich! Spezielle Orthesen stabilisieren Gelenk ohne Ruhigstellung Nur noch wenige Stiche und alle Knöpfe der Jacke sind angenäht. Doch dann schmerzt der Daumen so stark, dass die Arbeit unterbrochen werden muss. Solche Situationen belasten nicht nur beim Hobby, sondern auch bei vielen Alltagstätigkeiten. Die Ursache kann eine sogenannte Rhizarthrose sein, der Verschleiß des Daumensattelgelenks. Dieses Gelenk ermöglicht es dem Menschen, den Daumen den anderen vier Fingern entgegenzustellen. Ohne diese Fähigkeit wären Stricken, Häkeln, Nähen und Sticken überhaupt nicht möglich. Sie ist essenziell für die Geschicklichkeit und Kraft der Hand. Beweglichkeit wird nicht eingeschränkt Damit der Daumen so beweglich sein kann, ist die knöcherne Verbindung zwischen dem ersten Mittelhandknochen und der Handwurzel relativ schwach. Muskel und Bänder bilden den Halteapparat, der hier für Stabilität sorgt. Eine starke Beanspruchung - etwa durch intensives Handarbeiten - kann dazu führen, dass sich die Gelenkflächen verschieben. Davon sind besonders Frauen in den Wechseljahren betroffen, weil bei ihnen die Bänder erschlaffen. Knorpelverschleiß - also Arthrose - und Schmerzen können die Folge sein. Neben Schmerzmitteln, Physiotherapie, Kälteanwendungen oder der Vermeidung von Überlastung werden bei Rhizarthrose auch Bandagen oder Schienen genutzt. Allerdings wird die Beweglichkeit der gesamten Hand dadurch oft stark eingeschränkt. Denn um das Sattelgelenk ruhigzustellen, werden häufig auch andere Gelenke miteingeschlossen. Hingegen kann der Daumen mit speziellen Orthesen wie der stabilisiert werden, ohne die Mobilität der Hand einzuschränken. Konsequentes Tragen wird erleichtert Mit einer solchen Orthese wird gezielt das Sattelgelenk unterstützt, während andere Gelenke und die Handfläche weitgehend freibleiben. Informationen dazu gibt es unter www.ofa.de/pushcmc. Stricken, Häkeln, Nähen - alles ist weiterhin möglich. Was auch das konsequente Tragen der Daumenorthese sehr erleichtert und damit zur Schmerzlinderung beiträgt. Außerdem bleibt die Muskulatur im Training. Einer weiteren Schwächung des Halteapparats wird vorgebeugt.

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