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Praxiszeitschrift April 2017

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Ihre Gesundheit liegt ins am Herzen

Praxiszeitschrift_Mai_17_Hochformat_Layout 1 05.05.2017 12:54 Seite 12 Frau Barbara Buchner Fachärztin für Chirurgie • Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie • Fußchirurgie und Handchirurgie Gesunde Ernährung! Warum Obst und Gemüse so gesund sind. Ernährungsempfeh lungen zur Vorbeugung und Behandlung bei Osteoporose von Barbara M. Buchner, Fachärztin für Chirurgie und Ökotrophologin Was ist gesunde Ernährung? Die Frage, was eine gesunde Ernährung ist, können selbst Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch nicht ausreichen beantworten. Die Wege, die die Nährstoffe im menschlichen Körper nehmen, sind hoch komplex und trotz umfangreicher Forschungen bis heute nicht vollständig verstanden. Denn: Jeder Mensch is(s)t anders. Aber man weiß, dass eine vielseitige Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung eine entscheidende Voraussetzung für Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit sind. Mit „vielseitig“ ist eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl gemeint, die reich an lebenswichtigen Nährstoffen ist. Mit dieser einfachen Formel fasst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zusammen, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Der Grund: Kein Lebensmittel enthält alle notwendigen Nährstoffe, nur eine Kombination aus unterschiedlichen Lebensmitteln kann den Nährstoffbedarf decken. Schemata wie die Ernährungspyramide oder der Ernährungskreis helfen, das richtige Verhältnis zu finden. Pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Obst und Gemüse kommt dabei die größte Bedeutung zu. Sie liefern wertvolle Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Hochwertiges Protein, sowie weitere wichtige Vitamine und Mineralien erhält der Körper insbesondere aus tierischen Lebensmitteln, die aber in kleinen Mengen und möglichst fettarm verzehrt werden sollten. Sparsam zu dosieren sind auch Fette und Öle – innerhalb dieser Gruppe kommt den pflanzlichen Produkten wiederum eine besondere physiologische Bedeutung zu. Unverzichtbar ist die Zufuhr von Flüssigkeit: 1,5 Liter am Tag sind das Minimum. Gesund ausgewogen, vielfältig – gute Ernährung ist lebensnotwendig. Doch richtig essen alleine hält nicht gesund. Wer etwas für seine Fitness tun möchte, braucht Bewegung. Dabei muss Bewegung nicht gleich Leistungssport sein – schon eine halbe Stunde moderates Joggen pro Tag kann, neue Studien zufolge, nach einer Krebserkrankung das Risiko neuer Tumoren deutlich senken. Körperliche Aktivität baut Stress ab, bringt das Herz- Kreislauf-System in Schwung und stärkt das Immunsystem. Warum Obst und Gemüse so gesund sind? Obst und Gemüse sind die Tausendsassa unter den Lebensmitteln. Viele Sorten enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die den Körper schützen und Krankheiten vorbeugen. Das belegen inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien, die sich mit der gesundheitsfördernden Wirkung verschiedener Obst- und Gemüsesorten beschäftigen. In allen Untersuchungen fallen bestimmte pflanzliche Inhaltsstoffe immer wieder auf: Sekundäre Pflanzenstoffe: Beim Menschen können sie möglicherweise Krebs vorbeugen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern oder Zellschäden vermeiden. Vitamine: Sie können vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden. Da sie aber wesentliche Aufgaben im Stoffwechsel übernehmen, sind sie essentiell und müssen täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Bekannte Beispiele sind Vitamin C, Folat u. Vitamin D. Ein Mangel an Vitaminen hat meist schwere gesundheitliche Folgen. Nährstoffsupplemente in Form von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten sind bei einer ausgewogenen Ernährung nicht erforderlich. Ballaststoffe: Sie sind die Gerüstsubstanzen der pflanzlichen Zelle und für den Menschen nicht verdaulich. Trotzdem sind sie wichtig: Ballaststoffe wirken z.B. positiv auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und fördern die Darmfunktion. Ernährungsmedizinerinnen und Erfahrungsmediziner wissen um die Bedeutung der pflanzlichen Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse. Sie raten jeden Tag mindestens fünf Portionen unterschiedlicher Obst- und Gemüsesorten zu essen.

Praxiszeitschrift_Mai_17_Hochformat_Layout 1 05.05.2017 12:54 Seite 13 Ernährungsempfehlungen zur Vorbeugungund Behandlung von Osteoporose: Definition der Osteoporose: Die Osteoporose ist eine systemische (den ganzen Körper betreffende) Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes (=Auflockerung der Knochenbälkchenstruktur und Herabsetzung der Stabilität des Knochengewebes) gekennzeichnet ist. Die Folge ist eine Zunahme der Knochenbrüchigkeit. Vorbeugung der Osteoporose: Die Osteoporose vorzubeugen ist wesentlich Erfolg versprechender als eine bereits existierende Osteoporose zu therapieren. Dabei hat die Ernährung neben einer angepassten körperlichen Aktivität eine zentrale Bedeutung sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der Therapie der Osteoporose. Ernährungsempfehlungen zur Vorbeugung und Therapie bei Männern ab dem 60. Lebensjahr und bei Frauen nach den Wechseljahren Untergewicht vermeiden: Untergewicht (BMI

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