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Praxiszeitschrift April 2015

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Ziel der

Ziel der Masern-Elimination realistisch? Die WHO nennt mehrere Gründe, weshalb die Masern ausgerottet werden können. Zum einen sind die vorhandenen Impfstoffe effektiv und sicher. Zum anderen haben Masern-Viren kein tierisches Reservoir, sie befallen ausschließlich den Menschen. Bei ausreichender Immunität der Weltbevölkerung kann keine Übertragung und Vermehrung des Virus mehr stattfinden. Dies ist nur möglich, indem eine hohe Durchimpfungsrate von mindestens 95 Prozent erreicht und aufrechterhalten wird. In anderen WHO-Regionen, wie etwa Panamerika, konnten die Masern so bereits eliminiert werden. Endloser Kampf gegen die Masern? WHO-Ziel der Masern-Ausrottung in Deutschland wurde erneut verfehlt Das große Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Masern bis 2015 in Europa zu eliminieren, ist nicht gelungen. Ganz im Gegenteil: Die Masern- Fälle in der Region Europa sind von 2007 (7.073 Fälle) bis 2013 (31.685 Fälle) um 348 Prozent angestiegen, von einer Ausrottung ist man also weit entfernt. Dies liegt an den nach wie vor hohen Impflücken. Auch Deutschland schaffte es nicht, eine ausreichende Durchimpfungsrate von 95 Prozent zu erzielen. An der klassischen "Kinderkrankheit" Masern erkranken in den letzten Jahren zunehmend auch junge Erwachsene. Beginn des Kampfs gegen Masern Bereits 1974 wurde von der WHO ein Impfprogramm, das "Expanded Programme on Immunization" (EPI), eingeführt, das eine Empfehlung von sechs Impfungen, darunter die Impfung gegen Masern, beinhaltete. Ein Plan mit dem Ziel der Masern-Elimination in der WHO-Region Europa wurde 2002 entwickelt. Ziel war zunächst die Masern-Elimination bis 2010, was aber nicht erreicht und auf 2015 verschoben wurde. Dennoch wurden weltweit Fortschritte im Kampf gegen die Erkrankung erzielt: die Zahl der Todesfälle durch Masern ist um fast 80 Prozent zurückgegangen. Masern nach wie vor präsent Der deutschen Bevölkerung, aber auch Ärzten ist die Präsenz der Krankheit "Masern" oftmals nicht bewusst, sie wird bei Erwachsenen nicht immer sofort erkannt. Dennoch sind Masern bereits in der Anfangsphase ohne Symptome hoch ansteckend. Eine Erkrankung kann vor allem bei jüngeren Erwachsenen mit Komplikationen wie Entzündungen des Gehirns, der Lunge und des Mittelohrs einhergehen. Die Masern-Impfung wurde bereits 1970 in Deutschland eingeführt, damals noch als eine einmalige Impfung. Um einen sicheren Schutz vor Masern zu erreichen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 1991 jedoch zwei Impfdosen in Folge. Bei allen nach 1970 Geborenen existieren somit bei den Masern Impflücken. Nur wenn diese Impflücken geschlossen und auch weiterhin Kinder mit zwei Dosen geimpft werden, kann das WHO-Ziel der weltweiten Masern-Eliminierung erfolgreich umgesetzt und damit etwa 146.000 Todesfälle pro Jahr verhindert werden. Bitte beachten Sie unsere neue Telefonnummer der Praxis für Orthopädie & Chirurgie Dr. Pränger Telefon: 0 80 24/475 420 12

Venenleiden können unbehandelt zu einem offenen Bein oder Thrombosen führen! Venenleiden machen sich anfangs oft kaum bemerkbar, können unbehandelt aber zu einem offenen Bein oder Thrombosen führen. Viele Sanitätshäuser bieten Venenfunktionsmessungen an, das Ergebnis kann erste Hinweise auf eine Venenerkrankung liefern. Phlebologisch tätige Ärzte sind auf Gefäßkrankheiten spezialisiert und können feststellen, ob die Venen richtig arbeiten. Gesunde Venen sind straff und fest. Verlieren sie ihre Elastizität und weiten sich, kann das Blut in den Beinen versacken. Die wässrigen Bestandteile treten durch die Venenwand ins Gewebe aus und verursachen Schwellungen. Dann kann der Arzt bei Notwendigkeit medizinische Kompressionsstrümpfe bis zu zweimal jährlich verordnen. Bei starker Beanspruchung oder aus hygienischen Gründen ist auch die Verordnung einer Wechselversorgung möglich. Der definierte Druck verringert den Venendurchmesser, das Blut wird wieder besser und schneller zum Herzen gepumpt. Auf die Beine achten! Auch optisch sind die Strümpfe Hingucker. Von medi etwa gibt es transparente und blickdichte Ausführungen für Frauen sowie robuste Varianten für Männer. Für Tragekomfort sorgen antibakterielle und atmungsaktive Funktionsfasern. Der Ratgeber "Alles Wissenswerte zum Kompressionsstrumpf" ist kostenlos unter Telefon 0921-912-750 oder per Mail an verbraucherservice@medi.de bestellbar, einen Händlerfinder gibt es unter: www.ifeelbetter.com. Bunte Strümpfe - entspannte Beine: Kompressionsstrümpfe in modischen Farben.Foto: djd/medi Im Hamsterrad der Zivilisationskrankheiten Einige Symptome können Hinweise auf den persönlichen Stoffwechseltypus geben Gürtelrose, Rheuma oder Diabetes - die Liste der Zivilisationskrankheiten ließe sich beliebig verlängern. Die Diagnosen treffen die Patienten oft unerwartet. Während Betroffene rätseln, warum ausgerechnet sie eine Erkrankung entwickeln, erkennt Dr. h. c. Peter Jentschura in den auftretenden Symptomen einen Versuch des Körpers, mit schädigenden Stoffwechselbelastungen umzugehen. Welche drei unterschiedlichen Verfahren dabei zur Anwendung kommen, erläutern der Gesundheitsautor und sein Co-Autor Josef Lohkämper in ihrem Buch Zivilisatoselos (Verlag Peter Jentschura, ISBN: 978-3- 933874-30-6). Nach dem Verständnis der Experten weisen die Krankheiten auf unterschiedliche Stoffwechseltypen hin. Demnach versuchen "Ausscheider", die bei- spielsweise unter Gürtelrose oder Akne leiden, Schadstoffe aus dem Körper zu transportieren. Ablagerer", die an Rheuma oder Arteriosklerose erkrankt sind, legen Schadstoffe in neutralisierter Form in Zellen und Geweben ab. Und "Strukturverzehrer" schließlich, die von Osteoporose oder Diabetes betroffen sind, nehmen beim Versuch, Schadstoffe zu neutralisieren, selbst Schaden. Anhand von 50 Beispielen stellen die Autoren dar, welche Behandlungsmethoden bei welcher Erkrankung sinnvoll sind. Zudem erläutern sie, wie es möglich ist, Krankheiten vorzubeugen, wenn man seinen Stoffwechseltyp kennt. Bildunterschrift: Wer seinen Stoffwechsel versteht, kann seinen Organismus bei der Vorbeugung von Krankheiten besser unterstützen. Foto: djd/Verlag Peter Jentschura 13

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