Aufrufe
vor 4 Monaten

MVZ-Praxismagazin Juli 2021

  • Text
  • Urologie
  • Behandlung
  • Ganzer
  • Borreliose
  • Zecke
  • Zecken
  • Asklepios
  • Muskeln
  • Stadtklinik
  • Infektion
  • Wwwwerbegraphicde

Der Bauernhof-Effekt bei

Der Bauernhof-Effekt bei Allergien Für Heuschnupfengeplagte gibt es Landluft jetzt als Lutschtablette gung der allergischen Symptome. Eine aktuelle Studie an der Charité in Berlin mit Hausstaubmilbenallergikern erzielte vergleichbare Ergebnisse und eine deutliche Verbesserung der allergischen Symptome. Als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke ist die Lutschtablette in Apotheken frei verkäuflich erhältlich und macht den Bauernhof-Effekt auch fern vom Lande in der Stadt verfügbar. Empfohlen wird, mit der Einnahme einen Monat vor dem Beginn der Pollenflugzeit anzufangen und sie mindestens drei Monate fortzusetzen. Von ständigem Niesen, laufender Nase und juckenden Augen bei Pollenflug sind besonders Stadtbewohner betroffen. Wer hingegen in der Nähe eines Bauernhofes mit traditioneller Viehhaltung lebt oder aufgewachsen ist, hat ein geringeres Risiko, an Heuschnupfen oder anderen Allergien zu erkranken. Dahinter steckt der schon lange bekannte Bauernhof-Effekt. Doch warum ist das so? Damit hat sich eine Forschungsgruppe um Professorin Erika Jensen-Jarolim intensiv beschäftigt und dabei eine spannende Entdeckung gemacht. Kuhstallprotein kann das Immunsystem positiv beeinflussen Der Bauernhof-Effekt sei auf zwei Faktoren zurückzuführen, so die Wissenschaftlerin: „Neben einem regelmäßigen Aufenthalt in der Nähe von Ställen mit traditioneller Rinderhaltung bereits in den ersten Lebensjahren spielt auch das Trinken von Rohmilch, also naturbelassener Milch, eine wichtige Rolle.“ Das Forscherteam fand heraus, dass das Protein Beta-Lactoglobulin im Stallstaub, in der Umgebungsluft von Kuhställen in einem Umkreis von bis zu 300 Metern und in Rohmilch vorkommt. Beta-Lactoglobulin ist wie eine Tasche aufgebaut und kann wertvolle Mikronährstoffe wie Zink, Eisen und Vitamin A zu den Immunzellen transportieren. So können diese gut versorgt und gestärkt werden, was allergischen Entzündungsreaktionen entgegenwirken kann. Prof. Jensen-Jarolim spricht von einer „Immunresilienz“. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde jetzt die Lutschtablette Immunobon, auch gerne „Kuhstallpille“ genannt, von Bencard Allergie mitentwickelt. Sie kann die natürliche Immunabwehr stärken und sie dadurch widerstandsfähiger machen. Bauernhof-Effekt auch in der Stadt Die „Kuhstallpille“ enthält Beta-Lactoglobulin aus der Molke von Bio-Kuhmilch kombiniert mit Eisen, Zink und Vitamin A. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.immunobon.com. Der immunmodulierende Effekt wurde in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Studien mit Birkenpollenallergikern an der Medizinischen Universität Wien in 2019 und 2020 zeigten eine deutliche Beruhi- Quelle / Foto: djd/Bencard Allergie/Nathan Zentveld djd/Bencard Allergie/Tom Schlegel IMPRESSUM Auftraggeber: MVZ Atrium - Dres. Pränger, Hornauer, Pihan, Eriskat und Herr Kejda Ärzte PartG mbB Herausgeber, Gestaltung, Fotos: werbegraphic - Liane Jahnel Gewerbepark 1 A, 83088 Kiefersfelden Telefon: +49 (0)8033 979 31 06 Mobil: +49 (0)151 46 360 204 E-Mail: info@werbegraphic.de URL: www.werbegraphic.de Fotos / Texte: Businessfotograf Tom Küst, Adobe Stockfotos, djd-Pressetreff Die von der Werbeagentur „werbegraphic“ erstellten Werbeanzeigen und Fotos unterliegen den gesetzlichen Copyright-Rechten. Die Nutzung wird nur für die „Praxiszeitschrift“ erteilt. Eine weitere Nutzung für Werbezwecke bedarf der Genehmigung durch die Werbeagentur werbegraphic. Die Verteilung obligt der Agentur.

Sechs SOS-Tipps bei Erkältungen Auch in der Corona-Pandemie bleiben typische Infekte nicht aus Wer in diesen Tagen über Schnupfen, Halsweh oder Husten klagt, denkt nicht selten: „Habe ich jetzt Corona?“. Das ist verständlich. Gibt es nicht eine Richtlinie, wann es Corona sein könnte und wann eine normale Erkältung? Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln: „Das wäre schön, wenn wir das wüssten. Tatsächlich weiß das aber keiner. Oft wird vom Verlust des Geschmackssinns berichtet, aber ein verlässlicher Hinweis ist das nicht. Es gibt keine Richtlinie, außer der, dass wenn man keine großen Feiern oder etwaige Risikobegegnungen hatte, wir erst einmal von einer normalen Erkältung ausgehen.“ Trinken, gurgeln, beruhigen Ist das der Fall, ist vor allem gewünscht, die Symptome schnell loszuwerden. „Die erste Empfehlung lautet, viel zu trinken. Das verflüssigt den Schleim und lässt ihn eher abfließen“, erklärt Vongehr. Besonders geeignet sind Tees, weil die warmen Dämpfe wohltuend auf die oberen Atemwege wirken. „Zusätzlich können pflanzliche Schleimlöser mit Extrakten aus Efeu und Thymian unterstützen.“ Der zweite Punkt betrifft die Halsschmerzen, die zu den unangenehmsten Erkältungssymptomen gehören: Hier kann Gurgeln mit Tee oder einer Tinktur aus Kamille oder Salbei hilfreich sein. „Wer wegen beruflicher oder privater Verpflichtungen sofort einsatzfähig sein muss, für den ist ein entzündungs- und schmerzlinderndes Spray sinnvoll, das lokal eingesetzt wird“, so der Apotheker weiter. Über geeignete Präparate lässt man sich am besten in einer qualifizierten Apotheke beraten – unter www.linda.de findet sich eine in Wohnortnähe. Als dritte SOS-Maßnahme ist effektive Hustenbekämpfung gefragt. Hustenstiller können das reizauslösende Kribbeln in den Bronchien rasch beruhigen. Ansonsten ist Inhalieren morgens und abends ein Mittel, das sich bewährt hat. An vierter Stelle steht schließlich die geplagte Schnupfennase: Spülungen mit einer Nasendusche wirken befreiend und schwemmen Krankheitserreger hinaus. Gereizte und trockene Schleimhäute pflegt man etwa mit einem panthenolund salzhaltigen Pflegespray. „Abschwellende Nasensprays sollten wegen des Gewöhnungseffekts nur kurzfristig angewendet werden“, betont der Apotheker. Vitamine und Schlaf helfen auch Als fünfte SOS-Maßnahme eignen sich Vitamin C- und Zink-Präparate: Sie stärken das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte. Maßnahme Nummer sechs ist Schlaf: Grundsätzlich ist es bei Erkältungen wichtig, sich Ruhe zu gönnen. Das Immunsystem steht in engem Zusammenhang mit Dauer und Qualität des Schlafes. Nach acht Stunden Schlummer steigt die Zahl der Abwehrzellen deutlich an. Hat man kein Fieber, ist zudem ein Spaziergang an der frischen Luft empfehlenswert – natürlich warm eingepackt. Quelle / Foto: djd/Linda/Getty Images/Evrim Ertik und djd/Linda/Getty Images/DjelicS

MVZ Atrium - Dres. Pränger, Hornauer, Pihan und Eriskat Ärzte PartG mbB
Münchner Straße 56 a, 83607 Holzkirchen
Tel.:+49 (0) 8024 475 420
Fax: +49 (0) 8024 475 4260
E-Mail:service@mvz-atrium.de
URL:http://www.mvz-atrium.de/