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MVZ-Praxismagazin Juli 2021

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Tipps gegen Zecken: •

Tipps gegen Zecken: • Der beste Schutz besteht deshalb nach wie vor in der sogenannten Expositionsprophylaxe. • Andere Hilfsmittel sind z.B. eine Zeckenkarte (siehe Bild) oder ein Zeckenhacken. Auch diese ermöglichen ein quetschfreies Entfernen der Zecke. • Hierunter versteht man die Vermeidung von Zeckenbissen, durch Meidung von Zeckenreichen Gebieten, bzw. die Verwendung von insektenabweisenden Cremes, Sprays etc. • Zecken halten sich mit Vorliebe in hohem Gras, in Sträu chern und im Laub auf. Bleiben Sie bei Waldspaziergängen auf festen Wegen. • Tragen Sie in Zeckengebieten am besten lange Kleidung, die den gesamten Körper bedeckt. Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken, um zu verhindern, dass Zecken von unten in die Hosen krabbeln. • Tragen Sie vorzugsweise helle Kleidung – hierauf lassen sich Zecken leichter auffinden. • Verwenden Sie Zeckenschutzmittel, denken Sie jedoch daran, dass diese nur für eine begrenzte Dauer vor Zecken schützen. • Suchen Sie nach einem Aufenthalt in der Natur Ihren Körper sorgfältig nach Zecken ab. Zusätzlich können Sie ein Bad oder eine Dusche nehmen. Beim korrekten Entfernen einer Zecke geht man folgendermaßen vor: • Ergreifen Sie die Zecke mit einer feinen, spitzen Pinzette knapp über der Haut und ziehen Sie diese langsam unter gleichmäßigem Zug gerade heraus. • Alternativ zu einer speziellen Zeckenpinzette kann auch eine normale Pinzette mit angewinkelten Spitzen verwendet werden. Flache Spitzen sind ungeeignet, diese würden die Zecke quetschen. • Die Zecke nicht drehen und insbesondere nicht quetschten, da so leichter Erreger in die Wunde gelangen können. Löst sich die Zecke nur schwer, kann leichtes Hin- und Herdrehen helfen. • Stehen derartige Hilfsmittel nicht zur Verfügung, kann die Zecke mit den Fingernägeln entfernt werden. Auch hier die Zecke möglichst nah an der Stichstelle fassen. • Keinesfalls Öl, Nagellack, Flüssigseife, Klebstoff, Alkohol, Zahnpasta oder andere „Hausmittel“ auf die Zecke träufeln. Das reizt das Tier und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es seinen möglicherweise infektiösen Speichel in die Wunde abgibt. NACH dem Entfernen der Zecke die Einstichstelle mit Wunddesinfektionsmittel reinigen und Hände gut waschen. Verbleibt der Zeckenrüssel in der Wunde – meist sichtbar als kleiner schwarzer Punkt –, kann eine leichte Entzündung entstehen, die meist harmlos ist. Die Haut entfernt diese Reste von selbst. Nicht in der Wunde herumbohren. Keinesfalls Zecken von der Haut mit dem Feuerzeug oder anderen Flammen abbrennen, dies kann schwere Verletzungen verursachen. Nach dem Entfernen der Zecke sollten Sie die Stichstelle jedenfalls mehrere Wochen auf Veränderungen beobachten. Hilfreich ist dazu das Fotografieren der Stelle, um den Verlauf besser verfolgen zu können. Anfangs ist eine kleine Rötung rund um die Stichstelle normal. Ist die Borreliose heilbar? In Bezug auf Heilung der Borreliose streiten sich die Experten. Vor allem früher vermutete man, dass in Spätstadien und v.a. in sehr stark ausgeprägten Fällen, eine Heilung nur bedingt möglich sei. Für die Stadien I und II sind sich doch alle einig, dass eine komplette Heilung durch Behandlung gesichert ist. Neuerdings aber gehen viele Experten davon aus, dass Borreliose auch in seinem Spätstadium sehr wohl heilbar ist. Es wurde festgestellt, dass in vielen Fällen die Heilung jedoch erst bei einem zweiten oder dritten Behandlungsanlauf klappte. Ihr Dr. med. Maximilian Hornauer

Schutz bringt Freiheit Neue Technologie ermöglicht mehr Sicherheit in Corona-Zeiten Masken müssen zurzeit nahezu überall dabei sein. Ob im öffentlichen Nahverkehr, beim Shopping, während des Arztbesuchs oder im Schulunterricht: Ohne die Mund- Nasen-Bedeckung gibt es keinen Zutritt. Und die meisten Menschen halten sich vorschriftsgemäß daran. Allerdings ist der Umgang mit der Maske selbst nicht selten ziemlich lax: Nach dem Gebrauch werden die Teile achtlos in die Jacken- oder Handtasche gestopft und zur nächsten Nutzung wieder hervorgekramt. Viele werden auch zu selten ausgetauscht oder gewaschen. Selbstdesinfizierende Masken Mit der Hygiene im pandemiebestimmten Alltag ist es dann oft nicht weit her. Dabei ist diese wichtig, denn damit schützt man bekanntermaßen seine Mitmenschen und kann sich auch selbst freier bewegen. Für hochgradigen Schutz können beispielsweise die selbstdesinfizierenden Masken von 5log dank der antiviralen Livinguard-Technologie sorgen. Einfach erklärt funktioniert diese folgendermaßen: Durch die spezielle Behandlung des Textilmaterials werden die Stofffasern mit rund 24 Milliarden Ladungen pro Quadratzentimeter positiv aufgeladen. Das wirkt wie ein Magnet für Viren und Bakterien. Sie werden angezogen und die positiven Ladungen führen zum Aufbrechen ihrer Zellwände, was sie inaktiviert und zerfallen lässt. Forscher der Freien Universität Berlin am Institut für Tierhygiene und Environmental Health waren in der Lage nachzuweisen, dass die Technologie nicht nur Bakterien sondern auch Viren, inklusive Covid-19-Partikel, um mehr als 99,9 Prozent reduzieren konnte. Tipps für den praktischen Umgang Um Sicherheit auch sonst zu gewährleisten, ist grundsätzlich ein sorgfältiger Umgang mit Masken wichtig. So sollte man darauf achten, dass sie beim Aufsetzen Mund und Nase vollständig bedecken und rundum gut anliegen. Einwegmodelle entsorgt man im Mülleimer. Textilvarianten möglichst oft bei mindestens 60 Grad waschen. Das gilt allerdings nicht für die selbstdesinfizierenden 5log-Masken - diese können einmal die Woche, insgesamt bis zu 30- mal per Hand, kalt abgespült werden, um so eine Haltbarkeit von sieben Monaten zu haben. Eine unter www.5log.eu downloadbare App hilft, ans Waschen zu erinnern und zählt mit. Für kleinere Flecken liegt eine spezielle Seife bei. Auf der Webseite gibt es zudem weitere Pflegetipps und mehr Infos. Quelle / Foto: djd/www.5log.eu

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