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MVZ-Praxismagazin April 2022

Zudem bewirkt die

Zudem bewirkt die entzündungshemmende Wirkung des Kortisons, dass die Nervenwurzel nicht mehr so empfindlich auf mechanisch oder chemisch irritierende Reize (z.B. Bandscheibengewebe) reagiert. Der Eingriff stellt keinen Ersatz für eine operative Therapie dar, kann aber im Falle von therapieresistenten Schmerzen bei fehlenden oder nur geringfügigen neurologischen Ausfällen als Alternative zur sofortigen Operation herangezogen werden. Der Einsatz der Computertomographie ist für eine Injektionsbehandlung nicht zwingend notwendig, ein Bildwandler (mobiles Röntgengerät), oder Sonografie (Ultraschall) gestützte Infiltration, ein offenes MRT, und sogar eine Infiltration ohne Bildgebung sind möglich. LWS (Lendenwirbelsäule) Auch im Lendenwirbel Bereich wird die Periradikuläre Therapie häufig angewendet. Das Einsatzspektrum liegt auch hier vor allem im Bereich der Bandscheibenvorfälle, Einklemmungen und anderer chronisch degenerativer Veränderungen. Diese treten bei besonders vielen Menschen im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Diese trägt im Alter, durch den zunehmenden Abbau der normalen Bandscheiben bis zu 70% des Körpergewichts. Anders als bei einer PRT im Bereich der Halswirbelsäule, wird die Behandlung hier immer in Bauchlage durchgeführt. Die Abbildung zeigt eine CT-gesteuerte periradikuläre Therapie der ersten Sakralwurzel (S1) links, die besonders häufig einem Bandscheibenvorfall der letzten Lendenbandscheibe (L5/S1) irritiert wird. In letzterem Fall orientiert man sich an bestimmten Körperpunkten (anatomischen Landmarken). Wird ein ausreichend großes Infiltrationsvolumen gewählt, genügt eine annähernd exakte Spritzenplatzierung, weil sich die verabreichten Wirkstoffe in der Umgebung verteilen und die gedrückte Nervenwurzel dennoch wirksam umfluten können. Eine exakte Vorgehensweise mit dem CT (Computertomographie) als Bild gebendes Verfahren ist trotzdem zu empfehlen, insbesondere dann, wenn die Infiltrationen eine Diagnose sichern sollen. Der schmerztherapeutische Effekt ist sehr gut. Die Infiltration kann mehrfach wiederholt werden, ist komplikationsarm und sowohl ambulant als auch stationär durchführbar. Da es sich bei der periradikulären Therapie um einen invasiven Eingriff handelt, sind einige Risiken möglich. Aus diesem Grund wird der Patient über die vorhandenen Risiken aufgeklärt und es muss eine schriftliche Einverständniserklärung abgeben werden. Aufgrund des CT- gesteuerten Verfahrens und damit einer ständigen Kontrolle der Position, sind diese Risiken jedoch sehr gering. Bei Fragen kommen Sie doch einfach auf uns zu Ihr Dr. med. Maximilian Hornauer Durch eine PRT kommt es zu einer Eindämmung der um die Nervenwurzel stattfindenden Entzündung und zu einem Abschwellen der Nervenwurzel. Im Falle von Bandscheibenvorfällen kann manchmal auch ein Schrumpfen des verlagerten Bandscheibengewebes beobachtet werden. Häufig sind mehrere solcher Infiltrationen notwendig, um den gewünschten therapeutischen Effekt zu erzielen. Durch das Abschwellen der Nervenwurzel besteht dann wieder mehr Platz im Nervenaustrittsbereich der Wirbelsäule. Und obwohl einengende Knochenkanten oder ein Bandscheibenvorfall der LWS oder HWS weiter bestehen bleiben, kann Schmerzfreiheit erreicht werden. Quelle / Fotos: https://www.radiologie-muenchen.de/radiologie/therapie/interventionelle-radiologie/schmerztherapie/periradikulaere-therapie-prt Injektion unter computertomographischer Kontrolle https://www.radiologie-filstal.de/praxisspektrum/ct-gesteuerte-schmerztherapieverfahren/ct-gesteuerte-schmerztherapie-der-wirbelsaeule-perineural-periartikulaer.php https://www.mri-roentgen.ch/de/angebot/computertomographie-ct/ctgesteuerte-facettengelenksinfiltration/ https://www.radiologie-lp.de/de/untersuchungen/prt-periradikulaeretherapie

Schmerztherapie Aktuell BioCon 1000ProTM und rPMS ist eine innovative Behandlungsmethode mit sensationellen Erfolgen in der Schmerztherapie vor allem bei Rückenschmerzen Was versteht man unter rPMS: Repetitive periphere Magnetstimulation? Zunächst darf man das nicht mit Magnetfeld-Geräten oder -Matten verwechseln, bei der ein konstantes Magnetfeld auf den Organismus einwirkt. Bei der rPMS handelt es sich um eine Technologie, bei der mit Hilfe sehr starker Magnetfelder bestimmte Bereiche im Körper stimuliert werden. Schon bei der ersten Anwendung spüren Sie die wohltuende und entspannende Wirkung der deutlich spürbaren Muskelkontraktionen, in den meisten Fällen einhergehend mit einer signifikante Abnahme der Schmerzzustände und Zuname an Beweglichkeit. Nach dem Faraday’schen Gesetz der magnetischen Induktion fließt ein Strom im Körper als Reaktion auf Veränderungen in einem Magnetfeld. Das wird genutzt, um Nervensignale entstehen zu lassen. Solche Impulse wiederholenden Rhythmus, so wird zum einen die Muskulatur trainiert und gestärkt, zum anderen werden mögliche Blockaden der Nervenbahnen beseitigt. Das gilt vor allem für Muskel, die gar nicht oder nur schwer zu trainieren sind. Das Magnetfeld ist so konfiguriert, dass es ohne Abschwächung Haut, Fett und sogar Knochen passiert. Sie müssen sich zur Behandlung also nicht entkleiden. Die Behandlung mit dem Bio-Con 1000ProTM ist nicht invasiv, absolut schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen, vielleicht einmal ein leichter Muskelkater am Anfang, der jedoch schnell wieder vergeht. Indikation • Muskel- und Verspannungsschmerzen • Rückenschmerzen • Protrusion/Bandscheibenvorfall • Aufbau und Stärken schwer- oder untrainierbarer Muskeln • Kalkschulter/Impingement • Arthrosen • Rehabilitation nach OP • u.v.m. * * BioCon-1000ProTM ist nicht zu empfehlen bei Schwangerschaft, leitfähigem Metall im Körper und Herzschrittmachern. Vorteile • keine direkte Berührung mit der Haut • keine Strom am oder im Körper • völlig schmerzfrei • keine Nebenwirkungen • kein Entkleiden nötig • völlige Entspannung • spürbarer Behandlungseffekt • langanhaltende Wirkung Sprechen Sie uns an, schildern Sie uns möglichst genau das Auftreten und die Dauer Ihrer Schmerz- oder Blockadezustände, wir werden die genaue Einstellung des BioCon-1000ProTM vornehmen und Sie über die Behandlungsart und -dauer detailliert informieren. Ihr Ärzteteam im MVZ-Atrium Holzkirchen Dres. Pränger, Hornauer, Pihan, Eriskat & Herr Kejda Ärzte PartG mbB

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